8. AKAD Forum "Deglobalisierung: Risiko oder Rettung?"

Ökonomische, kulturelle und technologische Perspektiven

Am 29. Oktober 2016 findet in Stuttgart im Kultur- und Bürgerhaus Feuerbach das 8. AKAD Forum statt. Das Wissenschaftsforum, veranstaltet von AKADalumni und der AKAD University, steht im Zeichen des Austausches zwischen Forschung und Praxis.

Als Keynote-Speaker konnten wir Uwe Burkert, Chefvolkswirt der LBBW, gewinnen. Er ist u.a. Mitglied im Kuratorium des ifo-Instituts, Mitglied im Economic Advisor Committee des International Institute of Finance (IIF), Washington, sowie Lehrbeauftragter an der FH in Nürtingen. Sein Vortrag dreht sich um die Frage, ob wir eine Deglobalisierung fürchten müssen und wie die Globalisierung neu gestaltet werden kann, so dass wir auch in Zukunft die Früchte des Freihandels genießen können?

Deglobalisierung: Risiko oder Rettung? Ökonomische, kulturelle und technologische Perspektiven

„Mit Ihrem diesjährigen Leitthema hat die AKAD University ein sehr aktuelles und politisch sehr relevantes Thema aufgegriffen, herzlichen Glückwunsch. Insbesondere nach dem Brexit-Referendum und dem zunehmenden Populismus in der emotionalisierten Auseinandersetzung begrüße ich es sehr, wenn sich Wissenschaftler der AKAD University mit ihren Kollegen von anderen Hochschulen, Studenten, Alumni sowie Vertretern der Praxis und Wirtschaft sachlich und fundiert mit der aktuellen Herausforderung der Deglobalisierung auseinander setzen.Der Präsident des Europäischen Parlaments Dr. Martin Schulz.

Die Globalisierung wurde bislang als zentraler Treiber für weltweiten Wohlstand, Frieden und Fortschritt gesehen. Technologie, insbesondere moderne Formen internetbasierter Kommunikation, galt als einer der wichtigsten Katalysatoren der sozialen und ökonomischen Globalisierung. Westliche Werte schienen sich als „lingua franca“ der globalen Menschheit zu etablieren.

Aktuell sind nun – teils schleichende, teils sehr impulsive – Schritte zur Deglobalisierung zu beobachten. Brexit, Flüchtlinge, Terror und nationalistische Denk- und Handlungsweisen. Grenzen werden wieder geschlossen, Zäune gebaut und Staatengemeinschaften in Frage gestellt.

Ist der bislang stetige Trend der Globalisierung zu Ende? Geht die ökonomische Globalisierung etwa unbeeindruckt von Deglobalisierungstendenzen weiter? Und sind Tendenzen zur Deglobalisierung vielmehr Rettung und weniger Risiko? Welche ökonomischen, kulturellen und technologischen Perspektiven ergeben sich daraus?

Einladungsflyer und Anmeldeformular zum download