13. Kreutle-Gesprächskreis bei SchmitterGroup AG, Thüngen

am Samstag, den 25. November 2006 fand der 13. Kreutle-Gesprächskreis bei der SchmitterGroup AG in Thüngen statt.

Nach der Begrüßung ging es zur Betriebsbesichtigung, bei der auch am Samstag ein paar Maschinen "in action" beobachtet werden konnten. Die neuesten Entwicklungen der SchmitterGroup wurden vorgestellt und die Einblicke in das Geschäft eines Automobilzulieferers und den dortigen Gepflogenheiten waren hochinteressant.

Nach dem Rundgang erfolgte der erste theoretische Teil mit Informationen zur Entwicklung der SchmitterGroup, wobei auch die mit dem hohen Expansionstempo verbundenen Schwierigkeiten nicht ausgespart wurden. Besonders interessant war dies sicherlich auch für die Teilnehmer, für dies schon der zweite Besuch in Thüngen war (vor 5 Jahren gab es bereits einen Kreutle-Gesprächskreis in Thüngen).

Eine sehr gute Idee, das Benchmarking, das die SchmitterGroup mit den best-in-class-Unternehmen aus verschiedenen Branchen in der Nähe von Thüngen durchführt. Mitarbeitern wird so ermöglicht, sich in anderen Unternehmen umzuschauen, warum diese in bestimmten Bereichen eventuell besser sind. Unter anderem mit dieser Maßnahme wird der Titel "Fabrik des Jahres" mittelfristig angestrebt.

Nach der Mittagspause und Gelegenheit zum networken folgte der Vortrag von Prof. Dr. Kempkes zum Thema "Personalentwicklung - Potentialanalyse". Groß war die Verblüffung darüber, was sich durch etwa 200 Fragen an Eigenschaften herausfinden lässt - und was sich anhand der Ergebnisse von vielen Mitarbeitern über eine Firma herausfinden lässt. Eine gewisse Skepsis gegenüber den Ergebnissen im Hinblick auf Manipulationssicherheit ("der Probant könnte doch bewusst auf eine bestimmte Art antworten und so das Ergebnis beeinflussen") blieb bei einigen Teilnehmern bestehen, obwohl Prof. Kempkes auch erläuterte, dass während der Beantwortung der Fragen (interaktiv am Computer) ständig eine Überprüfung auf solche Verdachtsmomente stattfindet. Insgesamt waren aber alle beeindruckt, wie eine Potentialanalyse Unternehmen und Mitarbeitern nutzen kann.