Note 1,0: Doreen Klodner und Philipp Schmieja erhalten den AKADalumni-Preis 2012

Doreen Klodner aus Moorenweis (Landkreis Fürstenfeldbruck) und Philipp Schmieja aus Korschenbroich erhalten den diesjährigen AKADalumni-Preis für die besten Abschlussarbeiten an der AKAD Hochschule Stuttgart.

v.l.n.r.: Phillipp Schmieja, Rektor Dr. Paul Nikodemus und Doreen Klodner

Den eigenen Lernrhythmus finden
„Das Studium hat mich in meiner Persönlichkeit gestärkt, es hat mir gezeigt, wozu ich fähig bin, was ich zu leisten imstande bin“, sagt Doreen Klodner, die ihr BWL-Fernstudium neben der vollen Berufstätigkeit absolviert hat. Die ausgebildete Eisenbahnerin und Fachwirtin für den Bahnbetrieb arbeitet bei der DB Projektbau GmbH, einem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn. „Nach meiner Ausbildung wollte ich meine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse gezielt erweitern und damit langfris-tig meine berufliche Perspektive zu verbessern“, erklärt die Preisträgerin ihre Motivation.

Ihr Erfolgsrezept fürs berufsbegleitende Studieren: „Auf die eigenen Stärken vertrauen, den eigenen Lernrhythmus finden“, so Doreen Klodner. Vor allem solle man sich dabei nicht an Mitstudenten orientieren, deren Rahmenbedingungen möglicherweise ganz andere seien.

Diplomarbeit: Neue Denkanstöße aus der Praxis
Dabei geholfen, Studium und Berufstätigkeit jahrelang unter einen Hut zu bringen, hätten ihr sowohl Familie und der Freundeskreis als auch ihr Arbeitgeber, sagt Doreen Klodner und betont: „Insbesondere mein Mann war mir eine große Stütze und hat mich immer wieder motiviert. Meine Freunde hatten großes Verständnis, wenn ich mal wieder wenig Zeit hatte, weil Klausuren auf der Tagesordnung standen.“ Ihr Arbeitgeber und die Kollegen hätten sie vor allem in der Phase der Diplomarbeit unterstützt, erzählt sie: „Mein Vorgesetzter hat mich mit anregenden Diskussionen begleitet. Viele Arbeitskollegen waren zu Befragungen und einem intensiven Austausch über mein Thema bereit und haben mir immer wieder neue Denkanstöße gegeben.“

Persönliche Betreuung im Fernstudium
Mit dem BWL-Fernstudium an der AKAD Hochschule Stuttgart wollte Philipp Schmieja sich nach seinem bereits erfolgreich absolvierten Bachelor in Fitnessökonomie weiterqualifizieren und einen staatlich anerkannten Masterabschluss erreichen. Für eine private Hochschule hat er sich dabei bewusst entschieden: „Wenn ich im Freundeskreis Erzählungen von überfüllten Hörsälen und Professoren höre, die kaum Zeit für ihre Studenten haben, dann bestätigt mich das darin, diesen Weg eingeschlagen zu haben.“ Persönliche Betreuung und Fernstudium? Nach Philipp Schmiejas Erfahrung schließt sich das nicht aus, im Gegenteil: „Im Master-Studium konnten wir in kleinen Gruppen lernen. Wir standen in ständigem Dialog mit dem Professor, der so auch individuell auf uns eingehen konnte. Wenn ich das Freunden erzähle, die ein Präsenzstudium absolvieren, sind sie oft von diesem intensiven Austausch beeindruckt und davon, dass wir nicht alles nur vorgekaut bekommen haben“, erzählt er.

Mit Selbstdisziplin und Leidenschaft zum Studienerfolg
„Eine große Herausforderung war im Fernstudium natürlich zu Beginn die notwendige Selbstorganis-tion und Selbstdisziplin“, räumt der Preisträger ein. Aus seinem Studienerfolg hat er aber letztlich etwas über sich selbst gelernt: „Neu ist die Erfahrung, dass ich etwas mit aller Leidenschaft strukturiert verfolgen und dann auch erreichen kann“, fasst er zusammen. Die Studienmethode der AKAD Hochschulen, also die Kombination aus Fernstudium, Online-Studium und Präsenzseminaren, sei für ihn von Vorteil gewesen: „So habe ich gelernt, mir selbst zielorientiert unbekannte Inhalte anzueignen und mich durch unbekannte Aufgaben zu arbeiten.“ Das nächste Ziel hat Philipp Schmieja schon fest im Blick: Passend zu seinem Studienschwerpunkt „Human Resources Management“ möchte er sich beruflich in Richtung Personal- und Organisationsentwicklung orientieren.