Note 1,0: Ulrich Kostka von Liebinsfeld, Christopher Redwitz, Martin Vollmer und Thomas Küchler erhalten den AKADalumni-Preis 2013

Im Dezember Kolloquium erhielten an der AKAD Hochschule Stuttgart vier Absolventen den AKADalumni-Preis für ihre jeweils mit 1,0 bewerteten Abschlussarbeiten. Die beiden Absolventen mit der besten Gesamtnote wurden von der Hochschule Stuttgart als Student oft the Year ausgezeichnet.



Ulrich Kostka von Liebinsfeld (38) hat einen Job, von dem viele träumen: Er arbeitet als Pilot bei der Lufthansa. Doch er wollte seine Berufschancen auf ein breiteres Fundament stellen und immatrikulierte sich bei AKAD für den Bachelorstudiengang BWL, um „einen Berufsabschluss zu erwerben, der mir neben der Fliegerei die Möglichkeit eröffnet, Aufgaben im Flugbetriebsmanagement zu übernehmen.“ Heute hat Kostka von Liebinsfeld seinen Abschluss in der Tasche und wurde für seine Bachelorarbeit, die er zusammen mit seinem Arbeitgeber geschrieben hat, mit dem AKADalumni-Preis ausgezeichnet.

Die zweite ausgezeichnete Abschlussarbeit ist die von Christopher Redwitz (29). Als Polizeibeamter im gehobenen Dienst entscheid sich der 29-Jährige für ein BWL-Fernstudium, „weil ich meinen Beruf nicht aufgeben und mich noch mehr dafür qualifizieren wollte“. Seine nun ausgezeichnete Masterthesis trägt den Titel „Untersuchung der Ziele und Auswirkungen von Korruption in der Zusammenarbeit von Unternehmen und Behörden“. Für dieses Thema hat sich Redwitz unter anderem entschieden, weil seiner Meinung nach „Korruption das Phänomen mit dem größten Bedrohungspotential für unsere Gesellschaft ist“. Seine Arbeit hat AKAD so überzeugt, dass sie beim „Best Master 2013“-Programm des Verlags Springer Gabler eingereicht wurde – mit Erfolg: Ende des Jahres wird die Masterthesis dort unter dem Titel „Korruption als wirtschaftliche Handlung“ erscheinen.

Preisträger Nummer drei ist Martin Vollmer (29). Nach seiner Ausbildung zum KFZ-Mechaniker, dem Fachabitur und einem Studium zum staatlich geprüften Fahrzeugtechniker wollte der 29-Jährige eigentlich noch ein weiterführendes Studium andocken, allerdings: „Es war mir auch wichtig, endlich die für die Karriere so wichtige Berufserfahrung zu sammeln“. Als ihm ein Kollege AKAD und ein nebenberufliches Studium empfahl, um beide Wünsche miteinander vereinbaren zu können, zögerte Vollmer daher nicht lange und immatrikulierte sich 2008 für ein Maschinenbaustudium bei AKAD. Seine größte Stütze in der Zeit der Doppelbelastung war vor allem seine Frau: „Sie hat immer viel Verständnis für die oft wenige gemeinsame Zeit aufgebracht. Als im letzten Studienjahr unsere Hochzeit, ein Arbeitgeber- samt Wohnortwechsel und die Geburt unseres Sohnes mit dem Studium zusammen fielen, war der familiäre Zusammenhalt wichtiger denn je. Aber wir haben es gemeistert!“

Der vierte im diesjährigen Männerbunde ist Bauingenieur Thomas Küchler (45), der das berufsbegleitende Studium zum Wirtschaftsingenieur wählte, um sich gezielt im Bereich Betriebswirtschaft weiterzubilden. Mittlerweile hat Küchler seinen Abschluss in der Tasche und ist froh, dass ihm das Studium „sehr viele neue Einblicke und ein ganz neues Grundverständnis der betrieblichen Zusammenhänge“ ermöglicht hat. Außerdem hat es ihm beim Arbeitgeberwechsel geholfen, der noch während des Studiums erfolgte: „Dank meines BWL-Wissens konnte ich im Bewerbungsgespräch ziemlich punkten.“