AKADalumni-Preis 2013 an der WHL übergeben

Carmen Müller aus Oberstenfeld hat im Rahmen ihres berufsbegleitenden Studiums an der WHL die beste Abschlussarbeit des Jahres geschrieben. Dafür erhielt die 34-Jährige den mit 250 Euro dotierten AKADalumni-Preis.

Eine glatte 1,0 hat Carmen Müller für ihre Masterarbeit im Studiengang Wirtschaftspädagogik erhalten, in der sie empirisch die Bereitschaft von Lehrern untersucht, digitale Medien in den Unterricht zu integrieren. Damit hat die sich Preisträgerin schon während des Studiums in die Richtung ihres neuen Berufes orientiert: Nach 14 Jahren bei der Heidelberger Druckmaschinen AG ist sie seit Januar diesen Jahres Studienreferendarin an der berufsbildenden Andreas-Schneider-Schule in Heilbronn.

Mit dem Master in Wirtschaftspädagogik Berufsschullehrerin werden
„Es hat mir schon immer viel Freude bereitet, mit jungen Erwachsenen zusammen zu arbeiten, und der Lehrerberuf an beruflichen Schulen hat mich schon während meiner Ausbildung zur Industriekauffrau interessiert“, erzählt Carmen Müller. Zudem hatte sie aus dieser Zeit einen Lehrer, der durch einen Quereinstieg in den Schuldienst gewechselt war, als positives Beispiel für die eigene berufliche Neuorientierung in Erinnerung.

Erfolgsrezept: Flexibilität und Disziplin in der Vorbereitung
Carmen Müller hat sich den Lernstoff mit viel Disziplin neben dem Beruf erarbeitet. Die zeitliche und räumliche Flexibilität im Fernstudium ermöglichte es der studierten Diplom-Betriebswirtin (BA), fast während der gesamten Studienzeit voll in ihrem Beruf als Referentin Global Marketing bei der Heidelberger Druckmaschinen AG zu arbeiten und zwischenzeitlich sogar sieben Monate Auslandserfahrung bei einer Niederlassung in Großbritannien zu sammeln.

„Flexibilität und Disziplin in der Vorbereitung“ nennt Carmen Müller ihr wichtigstes Erfolgsrezept fürs berufsbegleitende Studium, hebt aber auch die Unterstützung durch Eltern und Freunde hervor. „Das Studium hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt“, sagt die angehende Studienrätin, „es hat mich beruflich und persönlich weiter gebracht – wie sich auch an der Entscheidung, in den Schuldienst einzusteigen, zeigt.“