Das war das 7. AKAD Forum

"Schöne neue (Arbeits-)Welt – von Industrie 4.0 zur Gesellschaft 4.0?"

Zum siebten Mal hieß es im November „Forschung trifft Praxis“: Das AKAD Forum 2015 stand unter dem Motto „Schöne neue (Arbeits-)Welt – von Industrie 4.0 zur Gesellschaft 4.0?“

Rund 120 Teilnehmer kamen am 21. November 2015 im Kultur- und Bürgerhaus in Stuttgart-Feuerbach zusammen. In Vorträgen und Workshops tauschten sich Professoren, Studierende, Absolventen sowie Industrieexperten darüber aus, wie sich die vierte industrielle Revolution auf unsere Lebens- und Arbeitswelt auswirken und diese prägen wird. Organisiert wurde das Wissenschaftsforum wie in jedem Jahr von AKADalumni und der AKAD University.

Die Begrüßung der Teilnehmer gestaltete Prof. Dr. Torsten Bügner: Der Rektor leitete die Themen des Forums ein, beschrieb die notwendige Flexibilisierung der Produktions- und Arbeitswelt sowie die – für Bügner als Sprachwissenschaftler besonders interessante – Notwendigkeit einer internationalen Sprache, die die neuen Prozesse überhaupt erst ermöglicht. Den tieferen Einstieg in das Leitthema nahmen die Teilnehmer anschließend mit Gastredner Dipl.-Ing. (FH) Johann Hofmann, einem ausgewiesenen Industrie-4.0-Experten, der in der Maschinenfabrik Reinhausen bereits seit über 20 Jahren die Digitalisierung der Fertigung vorantreibt. In seinem Vortrag „Auf dem Weg zur digitalen Fabrik – technologische und personale Erkenntnisse“ betonte Hofmann, dass es die „Pille Industrie 4.0“ für Unternehmen nicht gebe, sondern diese immer einen Stufenprozess durchlaufen müssen. Vermeiden ließe sich dieser Weg jedoch nicht, wie Hofmann anhand einiger Negativbeispiele wie Kodak und Nokia verdeutlichte, die die Digitalisierung in ihrem Marktsegment verpasst und dadurch eine einstmals starke Markt(führer)position verloren haben.

Nach der Keynote von Johann Hofmann konnten sich die Teilnehmer in neun verschiedenen Workshops über die technischen, ethischen und gesellschaftlichen Implikationen von Industrie 4.0 informieren und diese gemeinsam diskutieren.

Themen der Workshops