7. AKAD Forum – Vorträge und Workshops

In neun Workshops stellen Ihnen unsere Professorinnen und Professoren neueste Forschungsergebnisse und Erkenntnisse rund um das Leitthema "Schöne neue (Arbeits-) Welt - von Industrie 4.0 zur Gesellschaft 4.0" vor.

A  Selbstorganisation in der Produktion

Prof. Dr. Rainer Berkemer
Selbstorganisierende Produktion statt zentraler Planung. Voraussetzung ist ein dezentrales Agentenkonzept, welches Werkstücke und Maschinen miteinander kommunizieren lässt. Anstatt eine aufwändige zentrale Neuplanung vorzunehmen, sollen die betroffenen Einheiten lokale Lösungen selbst finden, besonders im Störungsfall. Die technische Infrastruktur ist mittlerweile im Prinzip vorhanden. Offen bleibt: wie können Verhandlungsmechanismen Ressourcenkonflikte lösen?
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B  Flirten mit Digital Natives – Neue Wege im Industriegütermarketing

Prof. Dr. Marianne Blumentritt
Digitale Serviceelemente und die Vernetzung von Produkten und Menschen bieten enorme Potenziale für die Erhöhung des Kundennutzens und damit für das B2B-Marketing. Welche ungenutzten Chancen bietet der B2B-Bereich? Verändern die Digital Natives mit ihrem Arbeitsverhalten und ihren Erwartungen das organisationale Beschaffungsverhalten? Welche Wege eröffnen sich für das Industriegütermarketing?
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C  The Profits of Being Nice: Corporate Social Responsibilty in the Age of Industry 4.

Prof. Dr. Torsten Bügner
Corporate Social Responsibility has been established as a voluntary commitment of companies to go beyond minimum government compliance. Now enter Industry 4.0 – with concepts such as the internet of things, smart manufacturing, or the individualization of production. These developments might result in massive changes in the value chain and in the relationship between companies and their stakeholders, prospectively leading to Society 4.0. The workshop will discuss the new economic, legal, and ethical responsibilities that companies face in the age of the forth industrial revolution.
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D  Smart Factory – Smart Energy – Smart Communications

Prof. Dr. Wolfgang Frohberg
Der Workshop zeigt die Wechselwirkung der drei Bereiche Smart Factory, Smart Energy und Smart Communication und diskutiert wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragestellungen. Wie kann die Kommunikationstechnik die smarte Erzeugung und Verwendung von Energie unterstützen? Welche Rolle spielen Smart Grids und Big Data in der Energiewirtschaft? Wie können nach dem Vorbild der intelligenten Fabrik alle an den Wertschöpfungsprozessen Beteiligten integriert werden?
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E  Bausteine Industrie 4.0 – Betroffene werden Gestalter

Dipl.-Ing. (FH) Johann Hofmann
Der Workshop gibt einen Überblick über die Bausteine von Industrie 4.0 und liefert mit diesem „morphologischen Kasten“ Inspirationen, um vorhandene Wege zu hinterfragen. Diese Inspirationen können die Teilnehmer im Kreativteil mit der 6-3-5 Methode weiter entwickeln und so vom Betroffenen zum Gestalter werden. Sie lernen von den Erfahrungen der Maschinenfabrik Reinhausen und können damit selbst Fehler vermeiden.
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F  Industrielle Revolutionen aus Sicht der Mechatronik

Prof. Dr. Ewald Lehmann
Mit der dritten industriellen Revolution hielt die Mechatronik Einzug in die Ingenieurdisziplinen. Mit Industrie 4.0 soll nun die elektronische Intelligenz von Maschinen und Gebrauchsgegenständen durch hochgradige digitale Vernetzung erweitert werden. Dabei werden sogenannte Cyber Physical Systems die technologischen Basisobjekte bilden. Der Vortrag zeigt u. a. neueste Entwicklungen der modernen Mechatronik in diese Richtung.
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G  Ist Analog das neue Bio?

Prof. Dr. Dirk Rilling
Digitale Revolution und Big Data machen das Leben auf den ersten Blick bequemer. Um diese Bequemlichkeit auf immer neue Stufen zu heben, werden immer mehr Daten benötigt. Das Credo: "Wir wollen dem Nutzer Informationen geben, bevor er weiß, dass er diese benötigt." Aber in welcher Gesellschaft werden wir leben, wenn uns Algorithmen unsere Wünsche zuteilen? Im Workshop gehen wir der Frage nach, wie man "die Algorithmen" für sich nutzen kann – oder sie steuert, ohne Opfer dieser Steuerung zu werden.
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H  Software Engineering unter Industrie 4.0

Prof. Dr. Franz-Karl Schmatzer
Während in der industriellen Produktion immer mehr standardisierte IT-Hardware zum Einsatz kommt, wird die dynamische Anpassung der Produktionsanlagen an die Kundenbedürfnisse durch Software realisiert. Die Vorteile sind offensichtlich: Eine Produktion mit Losgröße 1 zum Beispiel wird machbar. Die Digitalisierung der Produktion birgt jedoch Gefahren wie Cyberattacken oder Fehlproduktion durch Softwarefehler. Wie Software Engineering darauf reagieren kann, analysiert dieser Workshop.
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I  Gesellschaftliche Auswirkungen der IT

Prof. Dr. Roland Schwesig
Elektronisch basierte Dienstleistungen und Applikationen durchdringen immer mehr Lebensbereiche. Mit welchen wissenschaftlichen Verfahren sollten die gesellschaftlichen Auswirkungen der IT analysiert werden? Wie können Effekte des Technologiewandels auf Arbeitswelt, Privatsphäre und Macht-Konstellationen untersucht werden? Welchen Nutzen bieten Konzepte der Sozioinformatik? Die Digitalisierung der Gesellschaft erfordert solide ethische Maßstäbe und wir selbst übernehmen hierfür eine Mitverantwortung.
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Einladungsflyer und Anmeldeformular zum download