AKADalumni-Preis 2014 an der WHL übergeben

Joscha Fröhlich aus Großbettlingen hat die beste Abschlussarbeit an der WHL geschrieben. Dafür erhielt der 31-Jährige im Jahr 2014 den Preis AKADalumni-Preis „Thesis of the Year“.

Eine glatte 1,0 hat Joscha Fröhlich für seine Masterarbeit im Studiengang „Finance and Banking“ erhalten. Darin analysiert er, wie man saisonale Renditeanomalien an den internationalen Aktienmärkten durch aktive Handelsstrategien nutzen kann  – ein sehr aktuelles Thema mit direktem Bezug zu seiner beruflichen Tätigkeit: Fröhlich arbeitet bei der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen als Senior-Analyst in der Vermögensverwaltung.

Arbeitgeber unterstützt berufsbegleitendes MasterstudiumJoscha Fröhlich hat sich den Lernstoff mit viel Disziplin neben dem Beruf erarbeitet. „Die flexible Studienkonzeption hat mir erlaubt, den Lernstoff in Einklang mit meinem beruflichen und privaten Terminkalender zu bekommen“, sagt der erfolgreiche Absolvent rückblickend. „Nur zu Beginn des Studiums habe ich kurz auf 80 Prozent der Arbeitszeit reduziert. Ich habe dann aber schnell erkannt, dass ich das Studium auch mit voller Berufstätigkeit sehr gut absolvieren kann.“ Dies lag auch an der Unterstützung, die Fröhlich aus dem beruflichen und dem privaten Umfeld erfahren hat. „Mein Arbeitgeber hat sich zum Beispiel an den Studienkosten beteiligt und mich an den Prüfungstagen freigestellt. Und meine Vorgesetzten haben mir die notwendige Flexibilität eingeräumt“, erzählt er.

Höhere Fach- und Methodenkompetenz
Auf die Frage, warum er sich nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann und dem berufsbegleitenden Bachelor-Abschluss für ein weiteres Fernstudium entschieden hat, sagt Joscha Fröhlich: „Ich wollte einige Themenbereiche der Finanzwelt weiter vertiefen, und daneben weiter Berufserfahrung sammeln, so dass ich Theorie und Praxis auch weiterhin direkt miteinander verknüpfen kann.“ Diese Erwartungen hat das AKAD-Studium für ihn erfüllt: „Viele der fachliche Studieninhalte kann ich in meiner täglichen Arbeit bereits heute anwenden“, resümiert der Preisträger und betont, dass er in gleichem Maße auch von der vermittelten Methodenkompetenz profitiert: „Ich gehe auch schwierige Aufgaben jetzt eigenständiger, strukturierter und zielorientierter an. Und ich habe gelernt, begrenzte zeitliche Ressourcen optimal zu nutzen.“